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Überwachung Zulässigkeit Internet Rechtsanwalt

Datenschutz am Arbeitsplatz

Arbeitnehmerdatenschutz rückt immer mehr in den Fokus des öffentlichen Interesses sowie gerichtlicher Entscheidungen, nicht zuletzt aufgrund teilweise mehr als fragwürdiger Überwachungsmaßnahmen von Arbeitgebern. Beispielhaft seien hier Videoüberwachung, die Kontrolle von Computern oder die Inhalte von Personalakten genannt. Oftmals kommen hier erst große Defizite zum Vorschein, die durch entsprechende Vorkehrungen hätten vermieden werden können.

Arbeitsrecht und Datenschutz, Ihr Anwalt hilft

Im Bereich des Arbeitsrechts spielt der Datenschutz eine bedeutende Rolle. Denn das Recht des Arbeitnehmers, über die Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen, steht oft nicht im Einklang mit dem sogenannten Weisungsrecht des Arbeitgebers. Es geht also oftmals um Selbstbestimmung contra Fremdbestimmung. Im Bereich des Datenschutzes kommt es immer wieder zu Problemen mit der Personalakte des Arbeitnehmers, deren Informationen selbstverständlich einer besonderen Vertraulichkeit und eines besonderen Schutzes bedürfen.

Auch die Überwachung des Computers des Arbeitnehmers stellt im Bereich des Arbeitsrechts eine bedeutende Frage dar. Gerade im Zuge der schnellen technischen Entwicklung greifen viele Arbeitnehmer auf einen PC während der Arbeitszeit zurück. Doch oft ahnt der Arbeitnehmer nicht, dass sämtliche Aktivitäten, insbesondere die Nutzung von Internet und E-Mail durch den Arbeitgeber kontrolliert werden, ohne dass der Arbeitnehmer hiervon Kenntnis hat.

Scoring

Der Begriff „Scoring“ bezeichnet ein Verfahren, mit dem anhand verschiedener Daten die Kreditwürdigkeit einer Person ermittelt werden soll. Hierbei werden anhand verschiedener Kriterien wie beispielsweise Wohnort, Dauer des Wohnsitzes, Beruf, Punkte vergeben, anhand die Kreditwürdigkeit der Person besser eingeschätzt werden soll. Davon hängt dann ab, ob man einen Kredit oder eine bestimmte Wohnung bekommt, ob ein Leasingvertrag oder gar ein Handyvertrag geschlossen wird. Oftmals entscheiden schon ein paar Kriterien über potenzielle Bonität des Kunden oder nicht. Hier bestehen teilweise berechtigte Zweifel, dass diese Kriterien in der Lage sind, eine stichhaltige Aussage über die Kreditwürdigkeit des Kunden zu treffen. Allein die Tatsache, dass eine Person in einem bestimmten Stadtteil lebt und eventuell um sie herum zahlreiche verschuldete Personen leben, rechtfertigt es wohl kaum, beim Online-Versandhandel die Option „Zahlung auf Rechnung“ auszuschließen.

Das Scoring erlangt auch Bedeutung bei Einträgen bei der SCHUFA. Anhand der dort bereitgestellten Daten wird ebenfalls oftmals über Kreditvergabe oder Vertragsschluss entschieden. Allerdings entbehrt derartiges Vorgehen oft jeglicher Grundlage.

Das können wir für Sie tun

Wir helfen Ihnen, sich gegen unseriöses Scoring sowie unberechtigte SCHUFA-Einträge zur Wehr zu setzen.


Themen dieser Seite:

Datenschutzrecht, Unternehmen, Arbeitnehmerdatenschutz, Videoüberwachung, Taschenkontrolle, Datenübermittlung, Computerüberwachung, Surfverhalten, Überwachungskamera, Zeiterfassung, Gleichbehandlungsgesetz, Datenverarbeitung, Scoring, SCHUFA




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