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allgemeines
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Herzlich Willkommen zu Ihrem aktuellen aufrecht.de-Newsletter!
Deutschland im November 2007. Der Bahnstreik nervt
(nicht nur die Bahnfahrer), Erkältungswelle greift um sich, das
iphone kommt mit lästiger Telekom-Bremse in die Läden und
die Website des Deutschen Bundestags wird mit dem angesehenen "World
Summit Award" 2007 ausgezeichnet. Zudem trennt sich Fortuna
Düsseldorf (endlich) von seinem Trainer und putzt zwei Tage später
in einem Freundschaftsspiel verdient den Lokalrivalen 1. FC Köln!
;)
Unserem monatlicher Newsletter gibt wie immer nicht
alle Ergänzungen der letzten vier Wochen wieder. Die absoluten Highlights
haben wir ihnen wie immer unten angefügt. Bitte stöbern Sie durch
unsere Site und verwenden insbesondere die verbesserte
Suchfunktion oder sprechen uns einfach direkt an,
wenn Sie etwas vermissen.
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neues aus der Kanzlei
WICHTIG:
Wir suchen für Anfang 2008 einen patenten und passenden Kollegen/Kollegin
zur Mitarbeit in unserer Kanzlei. Berufliche Erfahrungen insbesondere
auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutz und dem Internetrecht
wären wünschenswert. Details veröffentlichen wir kurzfristig unter
http://www.aufrecht.de/unser-team/stellenangebote.html.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Zudem können wir wieder von einigen Veröffentlichungen
berichten.

Rechtsanwalt Terhaag durfte live zum Top-Thema
"Mein Recht im Netz" zur
"Vollen Kanne" ins ZDF.
Im
Rahmen unserer Internetrechtskolumne im Berliner Tagesspiegel ging
es zuletzt um einmal um Preissuchmaschinen, Preisangaben und
Lieferfristen und zum anderen um lästigen Text- und Bildklau im
Internet.

Zudem gab es noch einen Liveaufritt zum Thema
Rechtsfolgen von Beleidigungen im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz
und vor allem im Internet bei
"daheim & unterwegs" im
WDR-Fernsehen.
In
der regelmäßigen Kolumne von Herrn Dr. Engels in der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung ging es in diesem Monat um die Hinweise auf
Versandkosten in Online-Shops und die Haftung von Forenbetreibern
für Urheberrechtsverstöße der Nutzer.
In der Weihnachtsausgabe des neuen
webselling-Magazins sind unsere Anwälte, wie schon
aus den letzten Ausgaben gewohnt, wieder mit zahlreichen interessanten
Beiträgen vertreten. Das webselling-Magazin richtet sich an alle
Internet-User, die mit dem Internet Geld verdienen wollen und
bietet hierzu zahlreiche Tipps und Beiträge.
Schließlich
gab es noch einen Liveaufritt zum Thema "Tauschringe und Tauschbörsen
boomen" bei
"Volle Kanne" im Zweiten Deutschen Fernsehen ZDF
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Beiträge und aktuelle
Entwicklungen
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Interessante Urteile
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[markenrecht]
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Keine
Verwechslungsfähigkeit zwischen "deutsche City Post"
und der Marke "POST" bzw. "Deutsche Post"
- OLG Nürnberg, Beschluss vom 17.09.07, Az.: 3 U 196/07
Die Bezeichnung "dCP deutsche City Post für
ein Unternehmen, das Postzustellerdienstleistungen anbietet,
ist gegenüber der Marke "POST wegen nicht
ausreichender Zeichenähnlichkeit selbst bei unterstellter
mittlerer Kennzeichnugskraft der Marke "POST" nicht
verwechslungsfähig. Auch gegenüber der Marke "Deutsche
Post weist die Bezeichnung "deutsche City Post
deutliche Unterscheidungsmerkmale auf, die zum Ausschluss
einer Verwechslungsgefahr führen.
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Keine
Kennzeichnungskraft für "URLAUB DIREKT" in
der Tourismusbranche - BGH, Urteil vom 22.04.04, Az.: I ZR
189/01
Der Wortfolge "URLAUB DIREKT" fehlt für Dienstleistungen
im Bereich des Tourismus wegen des ausschließlich beschreibenden
Bezugs jegliche Unterscheidungskraft. Diese Wortkombination
kann daher ohne Verkehrsdurchsetzung (§ 8 Abs. 3 MarkenG)
keine Prägung des Gesamteindrucks einer Wort-/Bildmarke
bewirken, die für entsprechende Dienstleistungen eingetragen
ist.
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Kein
Namensschutz nach Prioritätsregel bei unberechtigtem
Zusatz
"s.-unternehmensgruppe.de" - OLG Stuttgart, Urteil vom 67.07.2007, Az.: 7 U 55/07
Ein Domaininhaber kann keinen Namensschutz nach der Prioritätsregel
in Anspruch nehmen, wenn er der Domain mit seinem Namen einen
Zusatz hinzufügt (hier"-unternehmensgruppe") und er an diesem Zusatz kein berechtigtes
Interesse geltend machen kann. Die Grundsätze der Prioritätsregel
müssen bei Gleichnamigkeit nicht nur bei überragender
Bekanntheit zurücktreten, sondern auch dann, wenn dem
Domaininhaber keinerlei objektiv schützenwertes Interesse
an der Verwendung des Domainnamens zuzubilligen ist.
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[urheberrecht]
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[wettbewerbsrecht]
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Keine
erhebliche Wettbewerbsverletzung durch fehlende Angaben zur
Gefahrtragung - LG Berlin, Urteil vom 02.08.07, Az.: 96 O
138/07
Das Muster der Widerrufsbelehrung in der BGB-InfoV enthält
hinsichtlich der Formulierung "(auf Kosten und auf Gefahr)"
einen redaktionellen Fehler. Die Verwendung des - falschen
- Mustertextes stellt jedoch keinen erheblichen Wettbewerbsverstoß
dar, so daß dieser nicht im Wege der einstweiligen Verfügung
verfolgt werden kann.
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Kein
wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch gegen private
Sportwetten-Vermittler aufgrund der europarechtswidrigen Rechtslage
- LG Berlin, Urteil vom 14.08.2007, Az.: 16 O 1002/05
Nach deutschem Recht ist die Vermittlung von Sportwetten
an ausländische Anbieter ohne deutsche Lizenz wettbewerbswidrig
und begründet einen Unterlassungsanspruch. Aufgrund der
europarechtswidrgen deutschen Gesetzeslage zum Sportwetten-Recht
gebührt dem Europarecht der Anwendungsvorrang, sodass
das deutsche Wettbewerbsrecht gesperrt ist und ein Unterlassungsanspruch
hierauf nicht gestützt werden kann.
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Weiterverkauf
von nichtpersonalisierten Stadiontickets ist nicht unlauter
- OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.06.2007, Az.: I-20 U
154/06
Nach Ansicht der Richter wird durch den Weiterverkauf von
nichtpersonalisierten Stadiontickets für bestimmte Stadioblöcke
keine Sicherheitsbestimmungen beeinträchtig. Ein Wettbewerbsverstoß
konnte nicht festgestllt werden, da die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen
zwar ein Weiterveräußerungsverbot enthalten, jedoch
nicht Vertragsbestandteil geworden sind. Es liegt auch keine
Rufschädigung durch den Verkauf der Tickets im Internet
vor Beginn des offiziellen Vorverkaufs vor, da die Fans nicht
von einem Zusammenwirken ausgehen.
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"Bitte
frankieren Sie das Paket ausreichend, um Strafporto zu vermeiden.
Wir erstatten Ihnen den Portobetrag dann umgehend zurück."
nicht wettbewerbswidrig - Hanseatisches Oberlandesgericht,
Beschluss vom 20.04.2007, Az.: 3 W 83/07
Nimmt ein Versandhändler in seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen
eine "Frankierbitte" auf - "Bitte frankieren
Sie das Paket ausreichend, um Strafporto zu vermeiden. Wir
erstatten Ihnen den Portobetrag dann umgehend zurück."
- täuscht er den Verbaucher nicht darüber, wer die
Kosten des Verfahrens zu tragen hat. Ein Wettbewerbsverstoß
kann daher nicht festgestellt werden.
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[allg internetrecht]
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[strafR]
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Dringender
Tatverdacht kann nicht allein auf verschlüsselte emails
gestützt werden - BGH, Beschluss vom 18.10.2007, Az.:
StB 34/07
Die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls
liegen bei dringendem Tatverdacht des Beschuldigten vor. Dieser
kann nicht allein darauf gestützt werden, dass im Rahmen
der Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen Mitgliedschaft
in einer terroristischen Vereinigung, Kontaktaufnahme zwischen
diesem und anderen über einen E-Mail-Account statt fand.
In dessen Entwurfsordner speicherte (jedenfalls auch) der
Beschuldigte verschlüsselte Nachrichten ohne dass sie
als E-Mail verschickt werden mussten...
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Keine
Strafbarkeit der Vermittlung von Sportwetten - AG Erlangen,
Beschluss vom 28.09.07, Az.: 1 Ds 905 Js 148029/06
Sowohl nach Gemeinschaftsrecht als auch nach der Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichts kann die Vermittlung von Sportwetten
an Unternehmen ins Ausland, die dort eine entsprechende Erlaubnis
besitzen, im Inland nciht strafrechtlich geahndet werden.
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Keine
Hausdurchsuchung bei Verdacht auf verbotenes Glücksspiel
- LG Gießen, Beschluss vom 12.10.07, Az.: Qs 78/07
Bei Verdacht auf Veranstaltung eines verbotenen Glücksspiels
ist eine Anordnung der Durchsuchung der Geschäftsräume
dennoch rechtswidrig.
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nach oben
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[sonstigesR]
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Fernsehwerbung
oder Teleshopping bei Mehrwertdienste-Spielen - EuGH, Urteil
vom 18.10.2007, Az.: C-195/06
Eine Sendung, in der oder dem den Zuschauern vom Fernsehveranstalter
die Möglichkeit angeboten wird, sich durch die unmittelbare
Anwahl von Mehrwert-Telefonnummern und damit entgeltlich an
einem Gewinnspiel zu beteiligen, - dann als Teleshoppings
anzusehen, wenn die Sendung unter Berücksichtigung des
Zwecks - bezogen auf die Zeit, die erhofften wirtschaftlichen
Ergebnisse im Verhältnis zu den von der Sendung insgesamt
erwarteten Ergebnissen - sowie der Ausrichtung der den Kandidaten
gestellten Fragen ein tatsächliches Dienstleistungsangebot
ist...
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Speichern
der IP-Adressen bis zu 7 Tagen zulässig - AG Bonn, Urteil
vom 05.07.2007, Az.: 9 C 177/07
Das kurzzeitige Speichern von Internet-Verkehrsdaten für
die Entgelt-Ermittlung ist nicht zulässig, solange der
Kunde einen Flatrate-Tarif gewählt hat. Zum Erkennen,
Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen oder Fehlern
an Telekommunikationsanlagen ist dagegen eine Speicherung
von bis zu sieben Tagen gerechtfertigt.
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Kein
unerlaubtes Glücksspiel bei 15 € Startgeld für
Poker-Tunier - VG Cottbus, Beschluss vom 03.11.2006 - Az.:
2 L 386/06
Die 15 € Startgeld zur Teilnahme an einem Hobby-Poker-Tunier
führen nicht zu der Annahme, es handele sich um den Einsatz
für unerlaubtes Glücksspiel. Dies gilt insbesondere
dann, wenn es zur Deckung der Unkosten erhoben wird.
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Vermittlung
von Sportwetten illegal - VG München, Beschluss vom 31.01.2005,
Az.: M 22 S 04.4298
Die Vermittlung von Sportwetten an einen österreichschichen
Anbieter ist in Deuschland nicht zulässig und erfüllt
den Tatbestand des unerlaubten Glücksspiels. Dies gilt
auch dann, wenn mit € 15 der maximal zulässige Einsatz
gedeckelt wird. Der Einsatz ist auch in diesem Fall "nicht
ganz unerheblichen".
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